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TOP LOKALVERSORGER 2019

Nahwärmeversorgung für ein Pflegeheim und betreutes Wohnen in Erbach

Langjährige Erfahrung

In unmittelbarer Nähe des erfolgreichen Nahwärmeprojekts in der Lenbachstraße in Homburg Erbach entsteht derzeit ein Gebäudekomplex, der ein Pflegeheim und betreutes Wohnen vereint.

Für den Wärmebedarf des großen Komplexes sind die Stadtwerke Homburg im Rahmen Ihrer Energiedienstleistungen verantwortlich und realisieren derzeit ein neues Nahwärmekonzept.

Das Projekt in Zahlen:

Die Gesamtfläche des Neubaus beträgt 11.430 qm

Heizlast: 605 kW

Prognostizierter Wärmebedarf

-           Heizwärmebedarf, 800 MWh/a

-           Wärmebedarf WW, 212 MWh/a

-           Warmwasserverbrauch, ca. 10.000 Liter/d

Nahwärmezentrale:

-           Kessel 2 x Vitocrossal 200  mit je 575 kWth

-           2 Pufferspeicher, 2000 Liter

-           Über eine Nahwärmeleitung + Wärmeübergabestation wird dem Neubau (Pflegeheim und
            Betreutes Wohnen) die Wärmeenergie bereitgestellt

-           BHKW Viessmann Vitobloc 200, elektrische Leistung 50 kWel, Wärmeleistung 83 kWth (Die
            Wärmeenergie wird vor Ort verbraucht. Die produzierte elektrische Energie geht zu 100% ins
            Netz der Stadtwerke Homburg)


Die Nahwärmeversorgung in der Lenbachstraße in Homburg-Erbach

Langjährige Erfahrung

1997 betraten die Stadtwerke Homburg technisches Neuland: Sie bauten in der Lenbachstraße in Homburg-Erbach eine sogenannte Nahwärmezentrale, die eine Siedlung mit top gedämmten Häusern versorgen sollte. Die Häuser der Siedlung werden zentral aus dem Gebäude beheizt. Damals der Clou: Auf dem Dach der Nahwärmezentrale bauten die Stadtwerke Homburg Solarkollektoren mit einer Fläche von 55 Quadratmetern. Sie unterstützen den Erdgasbrennwertkessel. Die Häuser selbst lagen mit Ihrer Dämmung und Gründächern bereits um rund 30 Prozent unterhalb des Wärmebedarfs der damaligen Wärmeschutzverordnung.

Fit für die Zukunft

Stadtwerke Projektleiter Markus Müller betreut die Nahwärmezentrale, die nach 20 Jahren Laufzeit jetzt mit neuen Kollektoren, einem neuem Brennwertkessel und Reparaturarbeiten am Gebäude weiterhin die Siedlung mit 20 Häusern versorgen kann.

Weitere Projekte

Die Stadtwerke Homburg haben in den letzten Jahren bereits weitere Nahwärme-versorgungen realisiert und errichten derzeit in direkter Nachbarschaft der Lenbachstraße eine neue Nahwärmezentrale für einen im Bau befindlichen Gebäudekomplex, der u.a. auch betreutes Wohnen ermöglicht.  


Die Kondithermanlage

Nutzung industrieller Abwärme des Michelin Reifenwerkes

 

Industrielle Abwärme nutzen die Stadtwerke Homburg in einem erfolgreichen Großprojekt: sie errichteten 2011 eine sogenannte „Kondithermanlage“ im Geländes der LKW Reifenwerkes von Michelin in Homburg. Mit dieser Anlage gewinnt Michelin den heißen Dampf aus der Vulkanisation der Lkw-Reifen zurück, leitet die gewonnene Energie ins Netz und spart somit jährlich rund 8.300 Tonnen CO2* ein. Das entspricht dem Energiebedarf von 1.500 Einfamilienhäusern.

2014 wurde eine Fernwärmeleitung in das neue Homburger Bad Koi gebaut, um mit der Anlage einen Teil seines Wärmebedarfs zu decken. 2015 bis 2017 installierte Michelin zusätzlich ein neues Blockheizkraftwerk. Dieses erzeugt Strom und Wärme und ergänzt die Energieerzeugung der bestehenden Turbinen des Werks. Gleichzeitig kann die Wärme in neuen Absorptionskälteanlagen zum Kühlen von Maschinen in der Reifenfertigung dienen. Im vierten und letzten Projektschritt investierten die Projektpartner 2017 weitere 3 Millionen Euro. In die Energiezentrale wurden u.a. fünf Wärmetauscher eingebaut, um die Abwärme noch effizienter zu nutzen.

Die Stadtwerke Homburg investierten seit 2011 insgesamt sechs Millionen Euro in die Kondithermanlage. „Wir leisten mit unserer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Sicherung des Industriestandortes Homburg. Insbesondere in Zeiten des harten Wettbewerbs bieten wir unseren Kunden neue Ideen und Dienstleistungen an.“, betont Jörg Fritz, der kaufmännische Geschäftsführer der Stadtwerke.

 

 


Strom- und Wärme im Doppelpack: Mobiles Blockheizkraftwerk versorgt Freibad, Kulturhalle, Kleinhallenbad sowie Rothenfeldschule in Waldmohr

Neue Wege ging Waldmohr zusammen mit den Stadtwerken Homburg, um Energie einzusparen, Kosten zu senken und das Klima zu schonen: Ein mobiles Blockheizkraftwerk (BHKW) sorgt im Sommer für warmes Wasser im Freibad und in den übrigen Jahreszeiten für Wärme im Kleinhallenbad, in der Kulturhalle sowie in der Rothenfeldschule. Gleichzeitig erzeugt die Anlage Strom, der vor Ort selbst genutzt wird.

Die mobile Anlage steht im Sommer am Freibad und die übrige Zeit an der Schule. Um möglichst durchzulaufen, liefert das BHKW vor Ort jeweils die sog. Grundlast. Zusätzlich sorgen im Schwimmbad vier Brennwertkessel für Wärme. Deren modulierende Betriebsführung spart gegenüber einer größeren Anlage nochmals Energie.

In der Schule errichteten die Stadtwerke Homburg zusätzlich sechs Brennwertkessel. Der Vorteil: Sie laufen modular, d.h. je nach Wärmebedarf schalten sich die Kessel einzeln zu. Insbesondere im Ferienbetrieb sind durch den großen Modulationsbereich erhebliche Einsparungen möglich. Von der Schule wird die angrenzende Kulturhalle und das Kleinhallenbad über eine neue Nahwärmeleitung versorgt. „Durch die Kombination sorgt auch hier das Blockheizkraftwerk für die Grundlast“, erläutert der Projektleiter und Energieberater der Stadtwerke Homburg, Markus Müller.


Neue Kita am Uniklinikum Stadtwerke errichten Photovoltaik-Anlage und Stromspeicher

Seit Februar 2019 ist die neue Kita der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Von-Behring-Straße nahe der Universitätsklinik in Homburg in Betrieb.

Pädagogisch und technisch setzt die Kita auf Nachhaltigkeit: Anne Strohm freut sich als Leiterin der Einrichtung nicht nur über helle und freundliche Räume, sondern auch über das neue Konzept, in dem das Thema ganzheitliche Gesundheit einen besonderen Stellenwert hat: Mit Elementen der Kneippschen Lehre -basierend auf den fünf Elementen Ernährung, Bewegung, Wasser, Kräuter & Lebensordnung -  wird das Wohlbefinden der Kinder gestärkt.

Energetisch unterstützen die Stadtwerke Homburg durch ihr Contracting: Photovoltaikmodule auf dem Dach erzeugen Strom, der vor Ort gespeichert und zum größten Teil selbst genutzt wird.

Die PV- Anlage mit einer Leistung von 9.750 Watt errichteten die Stadtwerke im Auftrag der AWO. Der Speicher kann mit seiner Leistung von 7.500 Wattstunden Strom aus den Photovoltaikmodulen speichern.

Das Architekturbüro a+4 plante die Kita und setzte innovative Ideen um. Architekt Roland Damm ist neben vielen gelungenen Details auch auf das neue große Display im Eingangsbereich stolz, das sowohl tagesaktuelle Informationen für die Eltern als auch Informationen über die Energieerzeugung der Photovoltaik-Module bietet.

 

 

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