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20.07.2016 Kategorie: SWH News

Stadtwerke Homburg nehmen neues Blockheizkraftwerk in Betrieb


Im Wasserwerk in der Brunnenstraße erzeugt jetzt ein Blockheizkraftwerk vor Ort Strom, der für den Betrieb der Pumpen und Anlagen benötigt wird.  Gleichzeitig speist die Anlage die erzeugte Wärme in das Homburger Fernwärmenetz ein, das dazu von den Stadtwerken erweitert wurde.

Die Anlage verfügt über eine elektrische Leistung von 310 Kilowattstunden und eine thermische Leistung von rund 580 Kilowattstunden. Die Kosten für das BHKW, die Fernwärmeleitung und die neue Gasstation betragen ca. 1 Million €.

Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung nutzen die Stadtwerke Homburg im Homburger Heizkraftwerk bereits seit 1991. Das Homburger Stromnetz muss an Tagen mit hoher Industrieproduktion bis zu 100 Megawatt (MW) an elektrischer Leistung zur Verfügung stellen. Dabei fließt der Strom nicht nur von den Stadtwerken zum Kunden, sondern auch in umgekehrter Richtung von den Kunden zu den Stadtwerken Homburg. Fotovoltaik-Anlagen speisen mit einer Leistung von 19 MW in das Homburger Netz. Dazu kommen die Einspeisung des Windparks Martinshöhe mit 20 MW sowie der Strom aus  Heizkraftwerk und mehrere Blockheizkraftwerke mit einer Leistung von zusammen 16,5 MW.

„Wir entwickeln unsere Netze ständig weiter und schaffen so eine Voraussetzung zum Ausbau der Erneuerbaren Energien vor Ort. Wir investieren schon seit Jahren in das Stromnetz der Zukunft.“, betont Dr. Frank Burau, der technische Geschäftsführer der Stadtwerke Homburg.

Das Homburger Stromnetz

Die Stadtwerke Homburg erhalten den Strom über das Hochspannungsnetz auf der 110 000 Volt bzw. 110 Kilovolt (kV) Ebene. Die Einspeisepunkte befinden sich in den beiden Umspannwerken in Bruchhof und in Beeden. Hier wird der Strom mit Hilfe von Transformatoren in die Mittelspannung (20 000 Volt oder 20 kV) umgewandelt und fließt in das Netz der Stadtwerke Homburg. Aus Bruchhof und Beeden wird der Strom entweder direkt an große Kunden auf dieser Spannungsebene geliefert oder über weitere Transformatoren in das Niederspannungsnetz mit einer Spannung von 400 bzw. 230 Volt eingespeist. Dazu sind rund 240 Trafostationen der Stadtwerke über das Netz verteilt. Mehr als 2000 Kabelverteilerschränke für das Niederspannungsnetz sorgen für den weiteren Energiefluss zu den Kunden.


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